Wir sind #TeamBambusfahrrad - Ein Gespräch mit Robin

Unter dem Motto #TeamBambusfahrrad haben wir unseren Kund*innen einige Fragen gestellt. Robin hat das my Volta E5000 im Schaufenster unseres Händlers "Uesbikes", einem kleinen Familienunternehmen in Rosendahl, entdeckt. Er hat eine Probefahrt gemacht und sofort war es um ihn geschehen.

 

Was bedeutet Fahrrad fahren für dich?
Neben Bewegung und Aktivität bedeutet Fahrrad fahren für mich vor allem Umweltschutz. Jede Fahrt ersetzt eine Autofahrt und somit Vermeidung von umweltschädlichem Verhalten. Durch das Fahrrad habe ich mein Auto dieses Jahr erst dreimal tanken müssen. Fahrrad fahren ist für mich also Aktivität und Umweltschutz.

Für welche Fahrten benutzt du dein my Boo?
Ich nutze das Fahrrad für berufliche Wege. Durch meine Arbeit in der offenen Jugendarbeit Rosendahl kommen da einige Kilometer zusammen. Hier müssen wir drei Ortsteile versorgen. Gerade für die aufsuchende Arbeit (Streetwork) ist das Fahrrad Gold wert. Ich komme also problemlos von Ort zu Ort, ohne bei Einzelfallhilfen oder Cliquenarbeit in sozialpädagogischen Gesprächen verschwitzt oder außer Atem zu sein. Außerdem ist das Fahrrad ein super Eisbrecher. Durch die Optik und das Erstaunen der Leute, dass es wirklich Bambus ist, kommt man schnell ins Gespräch. 

Warum ziehst du das Bambusrad einem Rad aus Alu/ Stahl/ Carbon vor?
Neben optischen Gründen spielte für mich der soziale Aspekt die größte Rolle. Ich selbst war 2011 in Tansania in einem Massaigebiet und durfte dabei unterstützen, eine Schule zu errichten. Mir imponiert euer Engagement in Ghana. Ich selbst weiß sehr gut, wie wichtig Bildung und fair bezahlte Arbeit ist. Das war der Hauptgrund für den Kauf. Dafür ein ganz großes Dankeschön. 

Wie würdest du das Fahrgefühl mit einem my Boo beschreiben?
Das Fahrgefühl ist für mich von den Fahrer*innen abhängig. Generell ist alles möglich, von entspannt bis zu sportlich. Ich persönlich fahre zügig und gleichzeitig entspannt komfortabel. 

Was war dein schönstes Erlebnis mit deinem my Boo?
Hier muss ich ein wenig ausholen. Ich hoffe, das ist okay. Es ist eher ein einprägsames Erlebnis:
Wie bereits erwähnt, nutze ich das Fahrrad für meine Arbeit im Bereich des Streetworks. Ende des letzten Jahres konnte ich hier Kontakt zu einem obdachlosen jungen Mann aufnehmen, der dringend Unterstützung brauchte. Einzelne Details kann ich hier natürlich nicht umfassend erwähnen. Die Stichpunkte obdachlos, Winter, Covid, fehlende Wertschätzung und weitere individuelle Problemlagen reichen aber aus, um die Ernsthaftigkeit der Situation darzustellen. Zu jedem einzelnen Gespräch mit diesem jungen Mann bin ich mit dem Rad gefahren. Anfang Februar kam dann auch noch das Schneechaos hinzu. Wir saßen gemeinsam frierend und mit viel Kaffee in einem Park um diverse Anträge auszufüllen und miteinander zu reden. Es wurde sehr schnell dunkel. Da wir über keinerlei Jugendräume in Rosendahl Holtwick verfügen, konnten wir uns auch nicht zurückziehen. Die Lösung für das fehlende Licht, war dann schließlich das Licht des Fahrrades. Hierdurch konnten wir gemeinsam weiter Arbeiten. Zum Glück konnten wir gemeinsam während der vorherigen Zeit dafür sorgen, dass der junge Mann zumindest eine Couch bei einem guten Freund bekommen hat.
Das Fahrrad unterstützt mich also wirklich sehr in meiner Arbeit und durch diese Aktion hat sich eine Bewegung entwickelt. Immer mehr Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene und Senior*innen setzen sich jetzt für Jugendräume ein. Wir haben ein gemeinsames Ziel: Ein Treffpunkt für alle Generationen in unserem Dorf, einen Treffpunkt in dem sich alle Bürger*innen wohlfühlen und sowohl Unterstützung erhalten können, als auch eine gute Zeit in ihrer Freizeit haben können. Wir stehen hier noch am Anfang und hoffen auf ganz viel Unterstützung und Multiplikator*innen, egal woher. Es sind auch bereits stille Proteste mittels Schildern entstanden, ein kleiner Clip ist auf meiner Instagram Seite zu finden. 

Das Fahrrad bewegt also nicht nur mich, sondern sorgt für Bewegung in einem ganzen Dorf. 

Was gefällt dir am meisten an deinem my Boo?
Ich liebe das Gesamtkonzept des Fahrrads. Ich feier euren Internetauftritt und eure Werte, die ihr damit in die Welt tragt. 

Wem würdest du ein my Boo empfehlen?
Ausnahmslos allen, die sich sowohl mehr bewegen wollen, das Klima schützen wollen und etwas für den guten Zweck tun möchten.

 

 

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