Von Kiel bis ins Allgäu mit Bernd aus dem #TeamBambusfahrrad

Für Bernd aus dem #TeamBambusfahrrad ging es mit seinem my Yonso 1.280 Kilometer Richtung Süden nach Oberstdorf. 13 Tage brauchte er bis zu seinem Ziel im Allgäu. Hier haben wir seine Eindrücke für euch zusammengefasst:

Zuerst führte die Reiseroute entlang des NO-Kanals, bis es kurz hinter Rendsburg weiter Richtung Süden nach Glückstadt ging. Bei mäßigem Wind und trockenem Wetter herrschten perfekte Bedingungen. Am nächsten Tag stand die Überquerung der Elbe mit der Fähre an. Nach dieser ging es durch den Nordwesten Niedersachsens, u.a. mit dem Teufelsmoor und sehr schönen Streckenabschnitten abseits der Hauptstraßen.

Der Weserradweg wartete ab Tag 3 und Bernd musste überrascht feststellen, dass die Weser zunächst doch wesentlich weniger zu sehen war, als der Name es vermuten lässt. Trotzdem überzeugte der Radweg durch eine abwechslungsreiche und ländliche Gegend. Die vielen Richtungswechsel kamen ebenfalls sehr gelegen, da der Wind doch recht kräftig aus Südwest blies. In Nienburg gab es zur Belohnung der geschafften Etappe erst einmal ein Allgäuer Weißbier.

Am vierten Tag war auch endlich mehr Blickkontakt zur Weser vorhanden. Außerdem gab es auf dieser Strecke einige originelle, kleine Plätze, an denen die ein oder andere Rast eingelegt wurde. Nicht zu übersehen war auf diesem Streckenabschnitt auch das „Tor nach (Nordrhein) Westfalen", welches die Einfahrt in das besagte Bundesland symbolisiert. Eine relativ kurze Etappe stand Richtung Holzminden an. Bei angenehmen Rückendwind war die Strecke zügig zu meistern. Highlight dieser Strecke waren für Bernd die umweltfreundlichen Fähren, die die Überfahrt ermöglichen. Sie nutzen lediglich die Strömung und werden mit sogenannten „Gierseilen“ in Richtung gehalten. So wird kein Kraftstoff benötigt oder verbraucht.
Mit der kleinsten und ältesten Fähre ging es zum Fuldaufer Richtung Kassel. Auch sie wird nur von der Strömung angetrieben. Die Strecke führte in den Fuldaauen (bei Kassel) entlang der Fulda und an der altehrwürdigen "Hessenkampfbahn" vorbei. Auch hier gab es ein weiteres „Fähr-Highlight“: Über die Fulda gelangt man mit der "Selbstbedienungshandkurbelfähre", bei der man noch selbst tätig werden muss.

Ein kleines, recht unbekanntes Örtchen, welches rund 80 km nördlich von Würzburg liegt, war Ziel des 8. Tages: Zeitlofs. Der Kontrast der Gegend könnte hier stärker nicht sein: Pure Natur gegen die A7 mit der Talbrücke. Auf dieser Strecke wurde auch die Schaltung ordentlich beansprucht: die recht steilen Anstiege in der Rhön verlangten ihr einiges ab. Alles funktionierte einwandfrei.

Von Zeitlofs fuhr Bernd, am Main entlang, Richtung Würzburg. Hier warteten sommerliche 27 Grad. Auf der Mainbrücke lässt sich bei solchen Temperaturen gut die Weinkultur erleben. Sommerlich warm blieb es auch die darauffolgenden Tage. Über Crailsheim führte die Route nach Langenau, wo eine Abwechslung aus Landschaften, Städten, originellen Kunstobjekten und verwirrenden Hinweisschildern das Bild der Route prägen. Trotz der fast parallelen Führung zur A7 war von dieser kaum etwas zu hören. Der vorläufig höchste Punkt der Strecke lag bei ca. 600m, weshalb ein recht knackiger Anstieg gemeistert werden musste.
Auf dem Illerradweg, Richtung Allgäu, ging es meist an der Donau entlang. Nach einem Zwischenstopp in Memmingen war das Ziel Oberstdorf am 13. Tag erreicht. Bei perfektem Wetter konnte das Allgäu genossen werden, bevor es mit dem Zug zurück Richtung Heimat ging. Wichtiger Tipp von Bernd an euch: Unbedingt rechtzeitig vorher einen Platz für das Fahrrad im Fernzug buchen.

Das my Yonso hat Bernd während der gesamten Fahrt nicht einmal im Stich gelassen und ihn sicher an sein Ziel gebracht. Nur treten musste er noch selbst. ☺️

 

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