Ann-Kathrin Burmann im Interview

Was bedeutet Nach­haltigkeit im All­tag für dich?

Im All­tag bedeutet es für mich, über Alter­nativen nach­zu­denken. Dabei machen die kleinen Dinge einen wert­tragenden Unter­schied. Meist sind es die kleinen Bequem­lich­keiten und Gewohn­heiten, die uns davon abhalten, unseren Alltag nach­haltiger zu gestalten. Darum sollte man im Alltag darauf schauen: Welche Bequem­lich­keit kann ich viel­leicht ein­schränken oder ändern, um der Umwelt etwas Gutes zu tun?

Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das? 

Ich würde sagen, wir sollten alle aufhören, zu nehmen, und mehr geben. In allen Be­reichen des Lebens. Dann sind da natürlich noch Dinge wie der Welt­frieden, und die zahl­reichen Kriege, welche auf dem Rücken anderer aus­getragen werden.

Nach­haltigkeit: Wo fängt es für dich an?

Ganz easy: Mülltrennung und nach­haltiger Um­gang mit Wasser und Ab­wasser. Es kostet uns nichts, noch nicht mal viel mehr Zeit im All­tag. Es ist eine von vielen Varianten, mit denen man mit wenig Auf­wand das Klima schützen kann. Aber dessen sind sich die meisten Men­schen leider gar nicht b­ewusst.

Fährst du täglich mit dem Fahr­rad?

Nicht täglich, aber fast. Ber­lin ist leider sehr groß und zudem fahrrad­unfreundlich. Aber hier ändert sich gerade viel. Wenige Regentage in Berlin-Branden­burg mo­tivieren dagegen zum Rad­fahren. Aktuell habe ich das Privileg nur 5 km Arbeits­weg zu haben. Daher fahre ich zu 90% mit dem Rad zur Arbeit.

Welche Vor­teile hat für dich das Fahr­radfahren gegenüber anderen Transportmitteln?

Mit dem Fahrrad ist man natürlich super flex­ibel, sowohl streckentechnisch als auch zeitlich. In der Rush­hour kann man sich auch gut am Stau vorbei­schummeln. Außerdem erspart man sich die lästige Parkplatzsuche!

 

Was wünscht du dir für die Zukunft?

Mehr und sichere Fahr­rad­schnel­lwege in der Stadt. Ein        besserer öffentlicher Nah­verkehr würde auch in kleineren    Städten oder auf dem Land so einiges besser machen. Dann würde viel­leicht ein großer Teil der Ge­sellschaft schon einmal mehr auf das Auto verzichten. Dabei sollten die Preise im Nah- und Fern­verkehr gesenkt und ein besserer Komfort geschaffen werden. Es kann nicht sein, dass inner­deutsches Fliegen oder Car­sharing so viel günstiger als ein ICE ist und ich mit Auto / Car­sharing günstiger unter­wegs bin als mit dem Nah­verkehr.

Eine Welt ohne Autos. Denkst du das wäre irgendwann möglich?

Ganz ohne Autos – nein. Denken wir mal an ländlichere Gegenden oder Hand­werks­betriebe. Diese sind schon auf ein Auto an­gewiesen. Aber viel­leicht eine Welt, in der jeder sein Auto mit jedem teilt. Ge­mein­schaf­tsautos also. Car­sharing in einem etwas größeren Ausmaß, als es be­reits jetzt existiert. Das wäre doch mal eine Überlegung wert.

 

 

Ein Leben ohne Fahr­rad – wäre das für dich Möglich? 

Ganz klar: Nein. Dafür bin ich einfach auch viel zu gern auf dem Rad unter­wegs.

Was sind deine Lieblings­strecken mit dem Fahr­rad? 

Ich liebe es, in St.-­Peter­-Ording die Deich­strecke entlang zu fahren! Da­bei kann ich den Kopf aus­schalten und einfach los­lassen, die Welt an mir vorbei­ziehen lassen.

Was gefällt dir am meisten an deinem my Boo Bambus­bike?

Oh, das ist GANZ einfach: Die Birken­rinden­griffe. Das ist eine Sache, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Sie sind ein­fach so wunder­bar handlich und an­genehm und machen einen Riesen­unterschied im Fahr­gefühl, finde ich. Vor allem im Sommer, wenn die Hände auch mal schwitzen.

Da ich dieses Jahr noch aus meiner Wohnung muss und es ver­mutlich dann statt 5 ganze 20 km zur Arbeit sind, überlege ich, auf ein E-Bike um­zu­steigen. Hier ist my Boo natürlich auch meine erste Anlauf­stelle für mein zukünftiges Bambus-E-Bike.

 

Wir be­danken uns für das nette Inter­view!

Mehr über Ann-Kathrin findest du auf ihrer Website und natürlich bei Instagram und Facebook.

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