Wir sind #TeamBambusfahrrad - Ein Gespräch mit Claus

Unter dem Motto #TeamBambusfahrrad haben wir unseren Kund*innen einige Fragen gestellt. Dazu gehört natürlich, welches unserer Modelle es geworden ist, wie es genutzt wird und was ihr Bambus­fahrrad besonders macht. All das und viel mehr erfährst du im folgenden Interview mit Claus.

 

Für welches my Boo hast du dich damals entschieden?

Ich habe mich nach langer Recherche im Internet und TV-Spots für das „my Afram Gates“ mit Alfine 11-Gang Nabenschaltung entschieden.

Was möchtest du einem unentschlossenen Interessenten zu deinem Modell mit auf den Weg geben?

Habe in erster Linie mal keine Scheu vor dem Material! Es hält, was es verspricht und lässt dich nicht im Stich! 

Wem würdest du ein Bambusfahrrad empfehlen?

Wer ein rundes Fahrraderlebnis haben möchte und gleichzeitig den gewissen Grad an Extravaganz nicht missen will und auch keine Einschränkungen in Alltags- und Tourentauglichkeit hinnehmen möchte, ist mit diesem Bike sehr gut beraten und wird nicht enttäuscht werden. 

Warum ziehst du das Bambusrad einem Rad aus Alu/Stahl/Carbon vor?

In erster Linie, weil es ein natürlicher Werkstoff ist. Die weiteren Gründe kommen so gesehen aus meinem Maschinenbaustudium, genauer gesagt aus der Werkstoffkunde. Bambus ist wie Holz ein Naturpolymer und hat den Vorteil gegenüber Alu oder Stahl, dass kein „Setzverhalten“ eintritt. Das heißt, dass die Winkeltreue bei den Verbindungen über die Jahre hinweg gleichbleibend bleibt, und dass der Rahmen durch Kraft bzw. Impulseinwirkung sich über den Zeitraum hinweg nicht verändert. Carbon traue ich in einem alltäglichen Gebrauchsfahrrad nicht, da einfach zu viele Umwelteinwirkungen, wie Stürze, Umfallen (durch ungeschicktes Anlehnen oder Passanten) oder versteckter Vandalismus in Ballungszentren die Integrität des Rahmens zu stark negativ beeinflussen, da Carbon an sich ein sehr digitales Bruchverhalten aufweist. Was heißt, dass wenn eines der vorher genannten Ereignisse eintritt, dass es ohne Vorwarnung zum Bruch und dann im wahrscheinlichsten Fall zu Verletzungen kommen kann. Bambus ist da in meiner Einschätzung ein guter Kompromiss zwischen Carbon und Metallen.

Was war das prägendste Erlebnis mit deinem my Boo Bambusfahrrad?

Das war tatsächlich die erste Probefahrt mit einem Bambusfahrrad auf dem Kopfsteinpflaster rund um die alte Geschäftsstelle in Kiel. Dabei haben mich die dämpfenden Eigenschaften von Bambus sehr fasziniert, da man von dem doch üblen Kopfsteinpflaster im Vergleich zu meinem Alufahrrad (mit Sattel- und Federgabel), eine ähnliche Rückmeldung von der Straße bekam. Das war der Zeitpunkt, welcher mich von dem Werkstoff Bambus vollkommen überzeugt hat.

Was bedeutet Fahrradfahren für dich?

Für mich persönlich bedeutet Fahrradfahren, die Umgebung zu erfahren. Beim Fahrradfahren hat man weitaus mehr Zeit, die Umgebung zu betrachten und auch mehr Möglichkeiten, diese Umgebung zu erkunden. Es bedeutet, dass man bereits viel gefahrene Wege neu entdecken kann und dass man sich bei Touren Gedanken macht, wo man entlangfahren möchte, um mehr Highlights mitzubekommen, anstatt einfach nur schnell von A nach B zu kommen.

 

Auch du möchtest deine Bambus­fahrrad Geschichte erzählen? Schreib uns eine Mail an felix@my-boo.de

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