Einschulung an der Yonso Project Model School in Ghana!

Ende letzten Monats war es endlich so weit: Die Yonso Project Model School öffnete ihre Türen und zahlreiche Eltern kamen mit ihren Kindern, um sie anzumelden!

 

Schulbildung für Kinder aus Yonso-Region

Es blieb bis zuletzt spannend, wie viele Klassenräume wohl bis zum Start ins neue Schuljahr fertiggestellt werden würden: Es sind acht und damit auch acht Klassen!

Inzwischen werden jeden Tag 206 Kinder unterrichtet und betreut, die aus insgesamt neun Communities kommen: Yonso selbst, Apaah, Bipoa, Jamasi, Agona, Asamang, Kona, Dawu and Tabre.

Schulbildung ist in Ghana ein Privileg, das viele Eltern nicht bezahlen können. 40% der ghanaischen Bevölkerung aus ländlichen Gegenden haben keine Schule besucht. (Quelle: National Analytical Report)

Die Schüler sammeln sich vor ihrer neuen Schule.
Unterricht in einem der acht Klassenräume

Danke an alle Unterstützer!

Für über 200 Kinder hat sich dies nun geändert und das ist auch unseren my Boo Kunden zu verdanken. Denn mit jedem verkauften Rahmen flossen weitere Erlöse in den Bau der Schule. Gleichzeitig kamen einige Spenden über die Website des Ghana School-Vereins zusammen – vielen Dank an die edlen Spender.
 

Die Yonso Project Model School

Wie in der Bambusrahmenproduktion konnten auch mit der Schule neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben 14 Lehrer*innen gibt es Assistenzkräfte, Administration und Buchhaltung, eine Küche, einen Wachdienst sowie natürlich einen Schuldirektor. Dieser eröffnete die Schule mit folgenden Worten.

„Diese Schule ermöglicht Kindern aus der Gegend eine erstklassige Ausbildung. Es gab bisher nichts, was sich mit dieser Schule vergleichen ließe!“

John Mensah Sarbah, Direktor der Yonso Project Model School

 

Die Schule ist allein deswegen einzigartig, weil die Schüler hier nicht nur auf das Auswendiglernen und Bestehen von Tests vorbereitet werden. Kwabena Danso, Leiter der NGO „Yonso Project“ und Initator des Schulbaus, ist es wichtig, dass die Kinder auch lernen, Dinge zu hinterfragen und zu erforschen. Kwabenas Frau Grace ist selbst Lehrerin und schildert uns regelmäßig die Lage vor Ort und was es zu verbessern gibt.
 

Die Yonso Project Model School in Zahlen

  • 206 Schüler*innen
  • 26 Angestellte
  • 9 Communities bilden das Einzugsgebiet
  • 8 Klassen und Klassenräume
  • 6 weitere Klassenräume im Bau
     
Kwabena Danso, Leiter der NGO "Yonso Project", zusammen mit einigen Schülern.

Wie geht es weiter?

Anfang des Jahres soll es noch einmal eine offizielle Eröffnung der neuen Schule geben. Kwabena Danso ist selbst in der Yonso-Region aufgewachsen und war sehr bewegt, was wir zusammen bisher erreicht haben.

„I felt like going back to school myself.“

Kwabena Danso, Leiter des Yonso Project

 

Auch wenn die Schule gerade erst eröffnet hat, denkt Kwabena gleich mehrere Schritte voraus. Es möchten noch mehr Eltern ihre Kinder in die Schule schicken, die Fertigstellung von weiteren sechs Klassenräumen ist das Ziel. Zudem fehlt noch die Bibliothek, ein Computerraum sowie ein weiteres Fahrzeug, das Kinder aus weiter entfernten Communities abholen kann. Noch befinden wir uns in der ersten Phase des Ausbaus. Kwabena Danso hofft auf insgesamt 45 Klassenräume, wenn die Schule ganz fertig ist.

Pläne des Schulgebäudes mit mehreren Stockwerken

Wie du helfen kannst

Du kannst helfen, dass die Schule weitergebaut wird. Indem du ein my Boo fährst und mit einsteigst ins #TeamBambusfahrrad oder spendest. Falls du uns tatkräftig und fachlich unterstützen möchtest, melde dich gern unter spenden@mybooghanaschool.de.
 

Auch für unsere beiden Gründer und Geschäftsführer Jonas und Maximilian sowie das ganze Team ist die Schule eine echte Herzensangelegenheit!

„Einzelmaßnahmen können hilfreich sein, aber sie sind oft zeitlich begrenzt oder an bestimmte Bedingungen geknüpft. Den Bau und Betrieb einer Schule zu unterstützen ist aus unserer Sicht besonders sinnvoll und schenkt den Kindern in Ghana eine langfristige Perspektive.“

Maximilian Schay, Gründer und Geschäftsführer my Boo
 

Die beiden Gründer Jonas Stolzke und Maximilian Schay Anfang 2019 auf dem Rohbau


Zurück

Pfeil Toplink