Wir haben gewonnen!

Gestern Abend fuhr die komplette my Boo Bande nach Heide mit einem my Boo im Gepäck, einer auf Hochtouren laufenden Heizung, viel guter Laune und einer Prise Aufregung. Und was gibt die Mischung wenn’s fertig ist? Lest selbst!

In Heide angekommen betraten wir das Volksbank-Gebäude am Marktplatz, in dessen Veranstaltungssaal sich schon einige Gäste eingefunden hatten und wo wir mit stimmungsvoller Klaviermusik und Sekt begrüßt wurden. Hier fand die Verleihung des 4. Dithmarscher Innovationspreises Plietsche Lüüd 2016 statt. Dieser unterteilt sich in die drei Kategorien Gesellschaftspreis, Talentförderung/Bildungspreis sowie in den Unternehmenspreis, für den my Boo nominiert wurde. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis, für dessen Gewinner wir uns besonders gefreut haben, aber dazu später mehr. Und was ist mit Plietsche Lüüd gemeint? Plietsche Lüüd ist plattdeutsch und bedeutet „Politische Leute“. Darunter versteht man Menschen, die sich mit innovativen und kreativen Ideen sozial engagieren und die Wirtschaft vorantreiben.

Hanno Hotsch vom NDR-Studio Heide moderierte die Veranstaltung und führte die Gäste humorvoll durch den Abend. Unterstützt wurde er dabei von bekannten Gesichtern aus Schleswig-Holstein bzw. Dithmarschen wie z. B Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, Schleswig-Holstein und Prof. Dr. Hans- Jürgen Block, Gründungsrektor der Fachhochschule Westküste.

Und dann war es endlich so weit: die Nominierten für den Unternehmenspreis wurden vorgestellt. Unsere Mitnominierten waren zum einen die sogenannten Dithmarscher Dieklöper mit ihren wetter- und windfesten Mützen, und zum anderen die Nachhaltigkeitsberatung Sustainable Food. And...the…winner…is… my Boo Bamboobikes! Wir freuen uns riesig, den 4. Dithmarscher Innovationspreis 2016 in der Kategorie Unternehmenspreis gewonnen zu haben und gratulieren den anderen plietschen Lüüden zu ihrer Nominierung und ihren tollen Ideen!

Ganz plietsch: Maxi und Jonas mit Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, Schleswig-Holstein

Jetzt aber nochmal zum Sonderpreis, den wir eingangs erwähnt haben. Diesen gewann nämlich die Reetdachdeckerei Ohm aus Norddeich. Hans-Hermann Ohm bildet nämlich in seiner Firma junge Ugander in seinem Handwerk aus, damit diese, zurück in Uganda, anstatt heißer Wellblechdächer, Reetdächer bauen. Diese haben nämlich bei Hitze kühlende und temperaturausgleichende Eigenschaften und eignen sich deswegen sehr gut für das ugandische Klima. Inspiriert wurde er dazu von Luisa Natiwi, einer gebürtigen Uganderin, die 2015 auf ihn mit dieser Idee zukam. Mit diesem Projekt entstehen also nicht nur angenehmere Häuser, sondern auch wirtschaftliche Zukunftsperspektiven vor Ort in Uganda. Wir gratulieren der Reetdachdeckerei Ohm und wünschen alles Gute für die Zukunft!

Maxi und Jonas zusammen mit dem Gründer von "Crazy Car" Prof. Dr. Detlef Jensen, Reetdachdeckerei-Auszubildender Bosco Awas und seinem Chef Hans-Hermann Ohm sowie Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, Schleswig-Holstein
Das Team :)



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